1. Wachsversiegelung

Das fertige Produkt wird mit einem Stahldrahtbesen gereinigt und danach bis zu einer bestimmten Temperatur erhitzt, um eine dunkle Färbung zu erzielen. Danach wird die noch heiße Schmiedeeisenware in flüssiges Wachs oder Öl getaucht. Die Schmiede verwenden bei dieser Art der Versiegelung unterschiedliche Zutaten. Geeignet sind etwa verschiedene Öle, Kiefernteer oder Paraffin. In der Schmiede von Thorman wird Bienenwachs verwendet. Die Methode, Schmiedewaren heiß in Öl oder Wachs einzutauchen, war schon vor sehr langer Zeit gebräuchlich. Unter sehr warmen Bedingungen können so versiegelte Schmiedeeisenwaren Schmierflecken verursachen.

Wachsversiegelte Schmiedeeisenprodukte sind nicht besonders wetterfest. Sind sie häufig dem Wasser ausgesetzt, können sie ziemlich schnell rosten. Die Pflege ist einfach: Befeuchten Sie einen Fetzen mit etwas Öl und reiben Sie die rostige Stelle damit ein. Sie können dafür Speiseöl oder ein beliebiges anderes Öl verwenden. Bei stärkerem Rost muss die Stelle zuerst mit einer Stahldrahtbürste gereinigt und danach eingeölt werden.

In den Innenräumen schützt die Öl- oder Wachsversiegelung jahrelang wirksam vor Rost und gibt dem Schmiedeeisen ein authentisches historisches Aussehen.

 

2. Klarlack

Die im Webshop erhältlichen Produkte sind großteils mit einem universalen Nitro-Klarlack versiegelt. Die Klarlackversiegelung bietet einen etwas besseren Witterungsschutz als Wachs, die Pflege ist jedoch umständlicher. Von Rost angegriffener Lack muss mit einer Stahldrahtbürste entfernt und die Stelle neu lackiert werden. Die Produkte sind metallgrau und färben nicht ab.

 

3. Farbbeschichtung

Diese Versiegelung gewährleistet wirksamen Witterungsschutz. Dafür überdeckt die Farbe die charakteristischen fließenden Linien der händisch geschmiedeten Waren. Die Farbbeschichtung ist empfehlenswert für Gegenstände, die im Freien stehen werden und nicht rosten dürfen.


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